Swiss Epic 2026 – Fünf Tage Vollgas mit Team Velo Reichmuth
Vom 19. - 23. August 2026 nahmen Mischa Maurer und Elia Jörger vom Team Velo Reichmuth am Swiss Epic in den Schweizer Alpen teil.
Dabei belegten sie den ausgezeichneten 8. Gesamtrang unter 47. rangierten Teams in der Kategorie Open Men.
Velo Reichmuth gratuliert an Mischa und Elia recht herzlich zum tollen Ergebnis. Da kann man nur sagen: Hut ab!
Und hier der Rennberricht von Elia mit zwei tollen Impressionen.
Nach monatelanger Vorbereitung war es endlich so weit: Am 19. August fiel in La Punt der Startschuss zum Swiss Epic 2026. Fünf Tage Mountainbike-Rennen, über 300 Kilometer, mehr als 11'000 Höhenmeter und einige der schönsten Trails der Schweiz lagen vor uns.
Für uns als Team Velo Reichmuth war dieses Rennen ein ganz besonderes Highlight. Dank der grossartigen Unterstützung von Velo Reichmuth durften wir mit unserem selbst designten Trikot an den Start gehen.
Nach Monaten der Vorbereitung war die Vorfreude riesig – gleichzeitig wussten wir, dass uns fünf harte Renntage erwarten würden. Und genau das wurde es.
Etappe 1 – Ein harter Auftakt
Open Men: Rang 9 | Overall: Rang 65
Die erste Etappe hatte es direkt in sich. Eine lange und anspruchsvolle Strecke mit vielen Höhenmetern und technischen Passagen verlangte uns von Beginn an alles ab.
Wir erwischten einen guten Start und konnten uns in der Kategorie Open Men vorne behaupten. Doch mitten im Rennen kam es bereits zum ersten Rückschlag: Mischa verlor seinen Sattel. Ein technischer Defekt, der uns wertvolle Zeit und einige Nerven kostete. Trotzdem liessen wir uns nicht aus dem Konzept bringen und kämpften uns gemeinsam bis ins Ziel.
Mit Rang 9 in der Kategorie und Rang 65 Overall gelang uns ein solider Auftakt.
Der erste Tag zeigte uns aber bereits, was beim Swiss Epic entscheidend sein würde: Material, Kondition und vor allem Durchhaltevermögen.
Etappe 2 – Vollgas im Time Trial
Open Men: Rang 9 | Overall: Rang 51
Am zweiten Tag machte uns das Wetter einen Strich durch die ursprüngliche Planung. Aufgrund der Wetterbedingungen wurde die geplante Strecke durch eine deutlich kürzere Alternativstrecke ersetzt. Aus der ursprünglich langen Etappe wurde ein kurzer und extrem schneller Time Trial. Die Strecke war flach und schnell – entsprechend wurde von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas gefahren. Wir konnten das Rennen glücklicherweise trocken absolvieren und erwischten einen starken Tag.
Mit Rang 9 in der Kategorie konnten wir unseren Platz bestätigen. Noch wichtiger war die Gesamtwertung: Wir machten einen grossen Sprung nach vorne und verbesserten uns von Rang 65 auf Rang 51 Overall. Damit war klar: Wir waren im Rennen angekommen.
Etappe 3 – Schnell, intensiv und nass
Open Men: Rang 9 | Overall: Rang 48
Die dritte Etappe entwickelte sich zu einem der intensivsten Renntage der Woche. Die Strecke war schnell, und das Tempo von Beginn an hoch. Ab der Rennmitte setzte Regen ein und machte die Bedingungen nochmals anspruchsvoller. Gleichzeitig entwickelte sich eine grosse Gruppe, in der allerdings niemand wirklich die Verantwortung übernehmen wollte. Keiner wollte zu viel Kraft investieren und die Führungsarbeit übernehmen. Wir konnten diese Situation zu unserem Vorteil nutzen und uns schliesslich aus der grossen Gruppe absetzen. Danach wurde das Rennen nochmals richtig schnell.
Mit Rang 9 in der Kategorie konnten wir erneut ein starkes Resultat einfahren. In der Gesamtwertung ging es nochmals nach vorne: Nach drei Etappen lagen wir bereits auf Rang 48 Overall.
Etappe 4 – Sonne, Kälte und endlich wieder technische Trails
Open Men: Rang 9 | Overall: Rang 53
Nach dem nassen dritten Renntag zeigte sich das Wetter wieder freundlicher. Gleichzeitig war es in den höheren Lagen noch ziemlich kalt. Auch die Strecke bot wieder das, worauf wir uns besonders gefreut hatten: technische Trails und anspruchsvolle Abfahrten. Die vierte Etappe war streng. Nach drei Renntagen machten sich die vielen Kilometer und Höhenmeter langsam bemerkbar. Trotzdem konnten wir unser Tempo hochhalten und konzentriert durch die technischen Abschnitte fahren.
Mit Rang 9 in der Kategorie blieben wir weiterhin konstant in den Top 10. In der Gesamtwertung mussten wir zwar einige Plätze abgeben und lagen nach vier Etappen auf Rang 53 Overall, doch die Ausgangslage für den letzten Tag blieb sehr gut.
Etappe 5 – Alles oder nichts
Open Men: Rang 7 | Overall: Rang 51
Dann war er da: der letzte Renntag. Nach vier Tagen Swiss Epic waren die Beine müde, doch die Motivation war nochmals riesig. Bereits am Start war die Nervosität im gesamten Feld deutlich spürbar. Jeder wusste, dass heute nochmals alles gegeben wird. Das Wetter zeigte sich zum Abschluss von seiner besten Seite. Die Sonne schien und die Bedingungen waren perfekt für einen schnellen letzten Renntag. Die Strecke war schnell und gleichzeitig gespickt mit vielen und langen Trails. Genau dort konnten wir unsere Stärke ausspielen. Wir fuhren die technischen Abschnitte sehr schnell und konnten uns aufgrund der Trails immer wieder von anderen Teams absetzen. Es hiess nochmals: Vollgas bis ins Ziel. Und der Einsatz wurde belohnt.
Mit Rang 7 in der Kategorie Open Men gelang uns unser bestes Etappenresultat der gesamten Woche. Noch wichtiger: Wir konnten uns in der Gesamtwertung wieder nach vorne arbeiten und beendeten das Swiss Epic auf Rang 51 Overall.
Das Gesamtresultat
Fünf Tage, fünf sehr unterschiedliche Rennen und am Ende ein Resultat, auf das wir stolz sein können.
Unsere Etappenresultate:
|
Etappe |
Open Men |
Overall |
|
Etappe 1 |
Rang 9 |
Rang 65 |
|
Etappe 2 |
Rang 9 |
Rang 51 |
|
Etappe 3 |
Rang 9 |
Rang 48 |
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Etappe 4 |
Rang 9 |
Rang 53 |
|
Etappe 5 |
Rang 7 |
Rang 51 |
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Gesamtwertung |
Rang 8 |
Rang 51 |
Damit konnten wir das Swiss Epic 2026 über alle fünf Etappen auf Rang 8 in der Kategorie Open Men und Rang 51 Overall abschliessen.
Besonders stolz sind wir auf unsere Konstanz. Viermal konnten wir uns in den Top 9 der Kategorie platzieren, am letzten Tag gelang uns mit Rang 7 sogar unser bestes Tagesresultat.
Ein Abenteuer, das bleibt. Das Swiss Epic war für uns weit mehr als nur ein Rennen. Es war das Ergebnis von monatelanger Vorbereitung, vielen Trainingskilometern und der Motivation, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben.Vom technischen Defekt am ersten Tag über das wetterbedingte Time Trial, den Regen und die taktischen Situationen am dritten Tag bis hin zu den technischen Trails und dem grossen Finale war wirklich alles dabei. Fünf Tage lang mussten wir als Team funktionieren, uns gegenseitig motivieren und auch dann weitermachen, wenn die Beine langsam schwer wurden. Genau das macht ein Etappenrennen wie das Swiss Epic so speziell.
Ein riesiges Dankeschön an Velo Reichmuth für die Unterstützung und das Vertrauen. Dank euch konnten wir dieses Abenteuer erleben und mit unserem selbst designten Trikot auf den Trails unterwegs sein. Für uns war es etwas Besonderes, eure Unterstützung während fünf intensiven Renntagen sichtbar mitzutragen.
Jetzt bleiben vor allem die Erinnerungen: müde Beine, lange Anstiege, schnelle Abfahrten, technische Trails, Regen, Sonne, Nervosität am Start und vor allem jede Menge Spass auf dem Bike.
Swiss Epic 2026 – Rang 8 Open Men, Rang 51 Overall. Was für eine Woche!




