Erfolgreicher Saisonabschluss an der Côte d’Azur für Hämpe Aeberli
Mit Siegen in seiner Altersklasse bei zwei grossen Marathons im Südtirol (Sellaronda Hero und Dolomiti Superbike) sowie 3 Etappen- und dem Gesamterfolg beim Bike Giro im Engadin war Hanspeter Aeberli vom Team velo-reichmuth.ch im Frühling sehr erfolgreich in sein Rennjahr gestartet. Kurz darauf drohte ihm aber nach einem fatalen Sturz bei einer Tour mit Kollegen das frühe Saisonende. Mit den dabei zugezogenen Verletzungen war an ein ambitioniertes Biken während der nächsten zwei Monate nicht mehr zu denken. Der 63jährige Aeugstertaler versuchte aber so gut es ging seine Form zu halten und nach einem recht vielversprechenden ersten Test am Ironbike in Einsiedeln erfolgte in der vergangenen Woche endlich ein Neustart, die Teilnahme an der 37. Austragung des mittlerweile legendären «Roc d’Azur» Festivals in Fréjus/Frankreich.
Das «Roc» ist ein riesiges 4tägiges Velohappening mit einer grossen Ausstellung, diversen Rennveranstaltungen und bis zu 150'000 Besuchern. Aeberli war schon in den Vorjahren am Start und entschloss sich auch 2021 wieder die mehrtägige Roc Trophy in Angriff zu nehmen. Diese besteht aus 5 Etappen, welche sich stark voneinander unterscheiden. Zum Start am Mittwoch ein Rennen, bei welchem die Zeitmessung nur auf Teilabschnitten erfolgt, dazwischen darf ein etwas gemütlicheres Tempo angeschlagen werden. Am 2. Tag folgt ein technisch sehr anspruchsvoller Parcours mit vielen Trails und tückischen Auf- und Abfahrten und am Freitag ein langer und sowohl fahrerisch wie auch konditionell fordernder Marathon über 85 Kilometer und knapp 2500 Höhenmeter. Am Samstag, gewissermassen zur Erholung, mit 23 Kilometer Länge fast ein Sprint und am Sonntag dann das Hauptrennen (Roc d’Azur), bei welchem jeweils bis zu 4500 Fahrer/innen am Start stehen. Die Stimmung an diesem Event ist schwer zu übertreffen und spätestens beim steilen Aufstieg Richtung Col du Bugnon kennt die Begeisterung der zahlreichen Zuschauer keine Grenzen mehr und erinnert teilweise an die von der Tour de France her bekannten wilden Szenen.
Aeberli ging zwar am 3. Tag beim Marathon im rutschigen und felsigen Gelände ziemlich unsanft zu Boden, schaffte es mit ein paar Blessuren aber ins Ziel und hielt den Zeitverlust in Grenzen. Das Durchhalten wurde schlussendlich belohnt und nach den 5 Renntagen brachte der Säuliämtler die Saison 2021 letztendlich doch noch zu einem versöhnlichen und erfolgreichen Ende: vier Tageserfolge und Schnellster der über 60 Jährigen an der Roc Trophy.
Velo Reichmuth gratuliert an Hämpe zum erfolgreichen Saisonabschluss und zu den tollen Resultaten im 2021.

Foto: Hämpe's siegreiche Fahrt an der Roc Trophy 2021
25. und vermutlich letzte Austragung des Iron Bike-Race Einsiedeln
Am Wochenende des 25./26. September 2021 fand die 25. und vermutlich letzte Ausgabe des Iron Bike-Race in Einsiedeln statt. Auf der Sattelegg konnte dabei Thomas Reichmuth samt Familie viele Team-FahrerInnen/Kunden anfeuern und freute sich riesig, dass unsere Trikotfarbe so zahlreich am Rennen vertreten war. Dies zeigt sich auch in der Rangliste, wo viele tolle Resultate zu verzeichnen sind, wozu Velo Reichmuth herzlichst gratuliert (Rangierungen unserer Team-FahrerInnen nachfolgend aufgeführt).

Foto: Unser jüngster Teamfahrer Jan Lienert in voller Fahrt
Ein Bravissimo zu folgenden Resultaten unserer Team-FahrerInnen:
| Aeberli Hämpe | 53km Herren Fun Open | 29. Rang |
| Blattmann Walti | 53km Herren Fun Open | 113. Rang |
| Forster Walti | 77km Herren HF4 | 88. Rang |
| Hauser Laura | 53km Damen Fun Open | 13. Rang |
| Lienert Andj | 53km Herren Fun Open | 166. Rang |
| Lienert Jan | Boy Soft | 21. Rang |
| Meier Peter | 101km Herren HF2 | 8. Rang |
| Schenk Ramon | 77km Herren HF1 | 20. Rang |
| Schmid Thomas | 53km Herren Fun Open | 135. Rang |
| Schuler Sepp | 77km Herren HF4 | 75. Rang |
| Theiler Ernst | 77km Herren HF4 | 19. Rang |
Swiss Epic 2021 erneut mit einem Finisher-Team von Velo Reichmuth vertreten
Trotz einer sehr guten Vorbereitung auf das Rennen hatte Peter eine arg verspannte Wade mit nach St Moritz gebracht. Ein Physiotherapeut knetete am Montag diese Wade gründlich durch, damit er am Dienstag die erste Etappe einigermassen schmerzlos angehen konnte. Dementsprechend verhalten war der Start in diesen Rundkurs um St Moritz von rund 62 Km und 2350 Höhenmeter.
Die zweite Etappe führte uns von St Moritz über den Berninapass ins wunderschöne Val Poschiavo. Auf dieser Etappe mussten wir 61 Km und 1850 Höhenmeter sowie 2650 Tiefenmeter die teilweise über sehr verblockte und technisch anspruchsvolle Trails ging. Diese Etappe ging nicht spurlos an den Bikes vorbei. Im Uphilltrail bei der Station Morteratsch rutschte die Kette einige Male über das grösste Ritzel von Peters Schaltung. Kurz danach rammte Sebastian einen Felsen mit seiner linken Pedale. Dies bedeutete bei der nächsten Servicestation die verbogenen Schrauben der Cleats so gut es geht anzuschrauben und hoffen, dass dieser bis ins Ziel hält. Doch keine 5 Km später und kurz vor dem Einstieg in die anspruchsvolle Abfahrt hinunter ins Tal löste sich der Cleat am linken Schuh definitiv. Keine guten Vorzeichen ohne Halt in den Pedalen über verblocktes Gelände. Die Abfahrt gelang sturzfrei bis zur nächsten Techzone, aber das Schienbein musste den einen oder anderen Hieb der Pedale verarbeiten.
Die dritte Etappe war die Königsetappe. Total mussten wir 75 Km und 2300 Höhenmeter abspulen. Die geplante Strecke führte uns von St Moritz über Celerina ins Val Truptchun und von dort über den langen und sehr steilen Scalettapass nach Davos. Im Anstieg auf diesen Pass fiel dann schon das eine oder andere Fluchwort bis wir endlich oben angekommen sind. Der Trail nach Davos machte jedoch den harten Aufstieg schnell wieder wett. Sie bzw. vor allem Peters Wade fühlte sich von Etappe zu Etappe besser und so konnten uns im Vergleich mit unseren Mitstreitern im Gesamtklassement stetig nach vorne arbeiten.
Die zwei letzten Etappen waren Rundkurse um Davos und Klosters mit fantastischen Trails und ebenso beeindruckenden Gebirgslandschaften. In diesen Etappen legte man nochmals alles in die Waagschale und konnte so nach 330 Km und 11'000 Höhenmetern bis auf den 34. Rang (davon rund 12 Profiteams) nach vorne klettern.
Am Schlussmeeting des Swiss Epic hatten wir nochmals das Glück auf unserer Seite und wir wurden als eines der 5 Teams gezogen, die einen Startplatz für das Cape Epic in Südafrika erhalten haben. Wenn wir das Cape Epic wirklich fahren und beenden können, dann werden wir in den erlauchten Kreis der Epic Legends aufgenommen. Epic Legends sind alle Biker die je mindestens einmal das Cape Epic in Südafrika, das Swiss Epic in der Schweiz und das Pioneer in Neuseeland gefahren sind.

Foto 1: Peter (links) und Sebastian in voller Fahrt

Foto 2: Glücklich aber gezeichnet von den Strapazen bei der Zieleinfahrt in Davos
Velo Reichmuth gratuliert an Peter und Sebastian zum tollen Erfolg am Swiss Epic 2021. Wir freuen uns, wenn wir Euch auch zukünftig Unterstützen dürfen.
Hämpe Aeberli gewinnt zum dritten Mal den Bike Giro Engadin
Drei Etappenerfolge und Gesamtsieg am Bike Giro Engadin 2021 für Hämpe Aeberli
Nach seinen Erfolgen von 2018 und 2019 gewinnt er zudem zum 3. Mal den Bike Giro in seiner Altersklasse.
Das MTB Etappenrennen rund um Silvaplana/St. Moritz und Celerina führte dieses Jahr vom 2.-4. Juli über knapp 170 Kilometer und total 6000 Höhenmeter. Der Start zur Etappe am Freitag (1500 HM / 43 Km) erfolgte in Celerina und der Team velo-reichmuth.ch Fahrer aus dem Aeugstertal ging das Rennen wohl etwas übermotiviert an. Nach knapp einer Viertelstunde ging er auf einer Schotterstrasse mit rund 40 km/h ziemlich unsanft zu Boden und an den Folgen dieses Sturzes würde er in den kommenden Tagen noch ziemlich «zu beissen» haben. Er war aber relativ rasch wieder im Sattel seines etwas ramponierten Scott Spark, bald auch wieder im Rennrythmus und war im Ziel in Silvaplana eher etwas überrascht, dass er seinem nächsten Verfolger schon am 1. Renntag etwas mehr als 3 Minuten abgenommen hatte. Die 2. Teilstrecke am Samstag (2600 HM / 67 Km) ging er, angesichts von 2 langen Aufstiegen, eher etwas skeptisch und ziemlich «verpflastert» an. Entgegen der Befürchtungen hatte er aber auch auf dieser Königsetappe gute Beine und im Ziel einen Vorsprung von rund einer halben Stunde auf den Zweitplatzierten. Angesichts des doch recht beruhigenden Vorsprungs lies es Aeberli am 3. Tag (2100 Höhenmeter / 60 Km) eher ruhig angehen. Er blieb bis zum zweitletzten Anstieg in Gesellschaft des späteren Gesamtzweiten, griff dann an und sicherte sich den 3. Etappensieg und als logische Folge auch den Erfolg im Gesamtklassement in seiner AK mit einem Vorsprung von gut 35 Minuten auf den Zweitplatzierten.

Foto: Hämpe trotz Schürfwunden am Knie gutgestimmt unterwegs am Bike Giro
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